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Negative Energien vetreiben
Ein Bekannter hat mich um Rat gefragt.
Sein Problem: Er kannin seiner Wohnung nicht mehr schlafen. Er hat das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Er sieht Augen, die ihn anstarren.
Vor ein paar Wochen hat eine Schamanin seine Wohnung geräuchert. Ihre Tochter ist die Freundin von meinem Bekannten. Nun hat diese freundin ihn finanziell ziemlich ausgenommen und sich nach dieser Räucherung zusammen mit ihrer Mutter aus dem Staub gemacht.
Was kann er nun machen?
Er selbst komt aus einem sehr christlichen Haus.
Meine Antwort dazu lautet wie folgt:
Hallo Bert (Name ist gändert),
hier ein paar Gedanken für dich. Sie mögen auf dich mehr oder weniger zutreffen. Wenn es Dir hilft, freut es mich sehr.
Du sagtest am Telefon: “Was ist, wenn ich dafür aber nicht zugänglich bin?”
Mein Antwort darauf: Du warst in dem Moment zugänglich, wo Du angefangen hast zu glauben. Wir Menschen sind für alles zugänglich. Und alles hat zwei Seiten. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.
Wenn Du Dir eine weiße Leinwand vorstellst, siehst Du erst einmal nichts. Dann malst Du etwas darauf.
In dem Moment wird ein Bild sichtbar. Aber war nicht das Bild vorher auch schon da? Erst, indem Du es durch Farbe sichtbar gemacht hast, konnte es sich von dem Weiß der Leinwand abheben.
In dem Weiß der Leinwand ist doch alles enthalten, oder? Ein Foto ist das Positiv, aber es gibt das Negativ dazu.
Wir können Gut von Böse erst dadurch unterscheiden, indem wir trennen. Und dennoch gibt es eigentlich nicht Gut und Böse. Ursprünglich war alles erst einmal gut.
Luzifer ist ursprünglich ein Lichtbringer gewesen. Nur er wollte mehr als andere. Und aus Gier wurde Kontrollverlust und Machtausübung. das stand nicht mehr in der Einheit mit dem Licht.
Ich möchte an dieser Stelle mal nicht von “Gut” und “Böse” oder von “Schwarzer” und “weißer” Magie sprechen, sondern allgemein von Energien sprechen.
Je nachdem, wie Energien gerichtet sind, können sie etwas erschaffen oder etwas zerstören.
Die Energie, die zerstört, wird allgemein als das “Böse” bezeichnet. Nun ist es meiner Meinung nach so, dass “das Böse” nur wirksam werden kann, wenn es sich in einem Menschen materialisiert. etwas spitz ausgedrückt: Will Satan herrschen, braucht er dazu Menschen, die bereit sind, sich ihm zu unterwerfen. Und davon gibt es mehr als wir glauben.
Meist sind dies Menschen, die vergeblich versucht haben, sich durch Lichtarbeit, durch Bewusstwerdung, durch diszipliniertes Lernen o.ä. ein sinnvolles Leben zu gestalten. Dauernde Enttäuschung und Nichtwissen lässt diese Menschen häufig auf Irrwege geraten.
Auf einmal wissen sie nicht mehr, was eigentlich gut und böse ist, sie sind nur bestrebt, etwas Glück im Leben zu haben. Die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit erfährt in dem Moment eine zerstörerisch wirkende Richtung. Damit geraten sie immer tiefer in die Illusion hinein.
Wenn nun ein Kind in einem christlichen Elternhaus groß wird, dann kann dies gesund und ungesund erlebbar werden.
Wenn der christliche Glaube extrem wird, dann wird er ungesund. Und das Kind hat kaum noch Spielraum, seinen individuellen christlichen Glaubensweg zu finden. Es gibt in dem Moment mehrere Möglichkeiten, was passieren kann. Entweder das Kind praktiziert genau wie seine Eltern diesen Glauben und „unterwirft“ sich sozusagen dieser Religion, oder aber es entscheidet für sich, den christlichen Glauben in all seinen Varianten zu erforschen oder aber es versucht, sich dem Druck der Eltern zu entziehen und tendiert in die entgegen gesetzte Richtung. Jedes Kind ist im Erwachsenwerden davon beseelt, seine eigene Identität zu finden und sein eigenen Wert (Selbstwert) zu entdecken.. Dieses Kind versucht sich zu befreien.
Ein anderes Beispiel ist die Magersucht. Ein Kind, welches in einer Familie groß wird, in der die Mutter ständig Diät macht und dauernd darauf achtet, was und wieviel gegessen wird, wo Eltern einen immensen Druck auf das Kind ausüben, was schulische Leistungen betrifft, wird diesem Kind damit keinen Gefallen tun, denn auch dieses Kind möchte seine eigenen Fähigkeiten entdecken und ausprägen. Der immense Druck der Eltern, egal in welche Richtung und auf welcher Ebene, führt zwangsläufig dahin, dass das Kind sich entweder aufgibt und in Abhängigkeit zu den Eltern bei ihnen lebt oder sich versucht zu befreien, indem es sich einen Weg sucht, wo die Eltern nicht mehr eingreifen können. In meinem Beispiel, isst das Kind nicht mehr, denn da können die Eltern nichts machen.
Wenn ein Kind solch eine Macht erlebt, wird es sich früher oder später befreien wollen oder ständig sich in Abhängigkeiten hineinbegeben. Diese Kinder werden später kaum selbstständig eine Aufgabe bewältigen, weil se es nicht gelernt haben und weil sie Angst haben zu versagen.
Entscheidend ist immer das Maß. Ein zuviel des Guten kann sich in seiner Wirkung umkehren. Die häufige Frage: „Bin ich gut genug?“ oder „Habe ich das auch verdient?“ oder „Ich kann das eh nicht so gut wie Du.“ sind typisch bei solchen Kindern bzw. späteren Erwachsenen.
Noch etwas:
Ein Mensch, der gerne gibt, wird oft ausgenutzt. Fühlt er sich als Opfer, sollte er darüber nachsinnen, warum er sich so fühlt. Gibt er denn wirklich gerne? Oder gibt er, weil man ihm beigebracht hat, immer geben zu müssen (weil das die Religion so vorschreibt). Gibt er ohne Erwartung? Oder gibt er, weil er meint, dadurch das Dreifache zurück zu bekommen?
Der Dalai Lama sagt, dass wir erst geben können, wenn wir satt sind. Wenn wir im Überfluss sind, dann können wir anderen etwas abgeben.
Wenn man es so versteht, dass man selbst krank wird, wenn man immer gibt, aber nicht darauf bedacht ist, sich selbst zu geben und auch von anderen zu nehmen, dann ist das für mich ein sinnvoller Satz. Wenn ich nichts habe, dann kann ich auch nichts geben. Wenn es mir schlecht geht, kann ich für Andere nicht da sein. Das meint nicht, dass man andere, wenn sie einen um Hilfe bitten, weg schicken soll. Doch sollte jeder nicht einfach immer „Ja“ zu allem sagen. Denn wenn wir uns auf Dauer unwohl fühlen, werden wir krank.
Du kannst Dir nun überlegen, wo diese junge Frau steht, wo ihre Mutter, und welche Rolle Du in dem ganzen Spiel spielst.
Wie ich Dir am Telefon bereits gesagt habe, würde ich mich an Deiner Stelle ersteinmal darum kümmern, dass es dir gut geht und dann kannst Du Dich wider um andere kümmern.
Diese junge Frau hat sich verlaufen, verirrt oder wie auch immer. Aber es ist nicht Deine Aufgabe, sie zu erlösen. Das muss sie selbst. Und das kann sie auch nur selbst. Sie muss erstmal einsehen, dass es ihr nicht gut geht und das das, was sie tut, kein glück bringt sondern nur och mehr zerstört. In ihrem Leben wie in dem der Menschen, die mit ihr gemeinsam leben.
Wenn ihr das bewusst wird und sie etwas ändern möchte, dann kannst Du helfen (wenn Du magst).
Ach, ich möchte Dir noch etwas erklären.
Wenn man sich mit der „dunkeln“ Seite der Macht beschäftigt, weil es sehr reizvoll ist, dann läuft man große Gefahr, dass diese Macht einen selbst kontrolliert und man nicht die Macht.
Ich habe mich auch mit „schwarzer“ Magie beschäftigt, einfach aus dem Grunde, weil ich mich auch mit „weißer Magier“ beschäftigt habe. Du ich merkte sehr wohl, wie kraftvoll diese dunkle Seite sein kann. Man braucht sehr viel Wissen und eine gute bis ehr gute Stabilität, um nicht on diesen Energien beseelt, geblendet und kontrolliert zu werden.
Wenn diese junge Frau nun Deine Wohnung geräuchert hat, dann mag sie das im besten Wissen und Gewissen und guter Absicht getan haben. Dennoch handelt das „das Dunkle“ und nicht das Licht. Und somit hat sie, auch wenn sie es nicht wollte, Dir viel „Negatives“ hinterlassen.
Um Deine Wohnung von ihren Energien wieder rein zu machen, brachst Du weißen Salbei, Wasser und Salz und das Verständnis darüber, dass negative Energien sich bei Dir befinden und Du selbst als Stefan, der in Liebe und im Licht handelt, fähig ist, Licht und Liebe in diese Wohnung zurück zu bringen. Du musst lediglich die Nebel lichten.
Und ich denke, dass Du das kannst.
Du nimmst also den Salbei und zündest ihn an. Du läuft durch jedes Zimmer und stellst Dir vor, wie der Rauch die Nebel lichtet.
Es ist sehr hilfreich, wen Du kraft Deines Glaubens den negativen Energien sagst, dass sie bei dir nichts zu suchen haben. Sie mögen sich einen anderen Ort aussuchen. Bei Dir sind sie aber nicht willkommen. Sie schaden Dir, weil sie Dir keine Ruhe lassen.
Dann nimmst Du Wasser. Dieses Wasser kannst Du vorab segnen, mit dem Licht Gottes, mit Liebe und Klarheit. Dann gehst Du durch jedes Zimmer und gibst in jede ecke mit den Fingern etwas Wasser.
Dann nimmst Du Salz, welches du vorab wie das Wasser segnen kannst. Und gehst wieder durch sämtliche Zimmer und streust in alle Ecken etwas Salz.
Zum Schluss nimm Dir Zeit und fühle. Ist deine Wohnung lichter? Wärmer? Freundlicher? Haben die fremden Energien den weg aus deiner Wohnung gefunden?
Du wirst es in Deinem Herzen fühlen. Wenn nicht, dann bete und schick die fremden Energien nochmals weg.
Du kannst dies Ritual wiederholen, wenn Du magst. Am kraftvollsten ist es bei Voll- und bei Neumond.
So, das wäre es erst einmal von meiner Seite. Ich kann Dir noch mehr sagen, aber ich denke, Du stellst mir dann lieber Fragen, so dass ich gezielter auf dich eingehen kann.
Viel Spaß und viel Erfolg,
liebe lichtvolle Grüße,
Cécile
Wenn Ihr etwas zufügen möchtet, herzlich gerne….
Euer CONNECT Team aus Hamburg