Etwas zum Gefühl, keine Zeit für sich selbst zu haben
Freitag, 25.11.2011Immer noch sind die Energien des 11.11.2011 so stark zu spüren, dass viele sich fragen, was das denn alles soll. Es sollte doch nun ruhiger werden und nicht noch chaotischer. Was ist denn bloß los?
Ich kann von mir berichten, dass in der Zeit, wo wir uns am 11.11. in den gegenläufigen Kreisen bewegten, die Zahnräder der Schablonen – gleich einem Uhrwerk – für mich spürbar alle nacheinander ineinander rasteten. Die Kreisbewegung wurde mit jedem Mal schneller. Und dabei zog es mich immer tiefer in den Mittelpunkt der Erde. Als dann alles sozusagen an seinem Platz war, wurde ich mit einem enorm hohen Tempo wieder nach oben geworfen. Und dann stand ich nun auf meinen wackeligen Füßen mit Baby vor der Brust (welches auch völlig erschöpft war) und suchte Halt, denn alles um mich herum wirkte anders als vorher. Und genau so ist es auch. Es ist alles anders. Und wir dürfen uns nun langsam und behutsam an das sich erweiternde Bewusstsein gewöhnen. Wir dürfen uns Möglichkeiten aneignen, wie wir uns neu und anders stabilisieren können als wir es mit den uns bekannten Techniken taten – immer flexibel und kreativ. Wir dürfen uns gegenseitig aufzeigen, wo wir selbst in ein altes Muster gefallen sein könnten. Wir dürfen und ‘müssen’ uns jeden Tag Zeit für uns selbst nehmen zur Selbstreflexion. Was genau geschieht mit mir? Und wie reagiere ich spontan auf bestimmte Situationen? Was träume ich? Was brauche ich für mein persönliches Wohlbefinden? Was bringt mich in meine natürliche Gespanntheit?usw.
Woran merken wir nun diese Bewusstseinserweiterung?
Immer wieder hochkommende (Selbst)- Zweifel: „Bin ich nun verrückt geworden. Oder sind es die anderen?“. Wir bekommen plötzlich Absagen auf Bewerbungen, wo wir nie gedacht hätten, dass wir NICHT angenommen werden. Trotz guter Lebensweise werden wir SCHON WIEDER krank. Oder wir kommen aus einer Erschöpfung irgendwie nicht raus. Wir erkennen in irgendeiner Situation einen wirklichen Sinn und können nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die dem nicht folgen können. Wir haben noch weniger Zeit für Freunde und für unsere Familie und für uns selbst. Wir haben für uns ungewöhnliche Essensgelüste, einen unerwarteten anders gearteten Schlaf-Wach-Rhythmus. Es scheint, als würde die eigene Welt Kopf stehen. Auch wenn es draußen ziemlich grau in grau ist, kann es sein, dass unsere Augen es als ziemlich hell empfinden. Unsere Augen sind empfindlicher geworden – für alles, vor allem auch das, was wir in Zeitungen lesen, an Bildern und/oder im Fernsehen sehen. Manches können /wollen wir einfach nicht mehr anschauen, obwohl wir immer dachten, es würde uns entspannen. Vieles, was unsere Augen wahrnehmen, beeinflusst die Ausprägung unserer Intuition und das Wachsen von Weisheit so stark, dass wir den inneren Frieden (den wir uns so sehr wünschen) nicht finden können. Daher wenden wir uns anderen wertvolleren Dingen zu.
Unsere Intuition wächst von Moment zu Moment, die Zirbeldrüse nimmt immer mehr Licht auf, welches uns weiter anhebt in ein für uns vielleicht noch nie dagewesenes Verantwortungsbewusstsein für uns selbst und uns nahestehenden Menschen und sogar der Welt. Manche werden plötzlich von unangenehmen Ohrgeräuschen und/ oder Ohrenschmerzen geplagt. Sie wollen und können vieles nicht mehr hören. Das können unklare Äußerungen sein, Lügen, eine schrille Stimme, etwaige Beleidigungen, das immerwährende Jammern eines Menschen in nächster Umgebung. Wir sagen plötzlich etwas, was wir in der Form noch nie so gesagt haben und wundern uns darüber, dass WIR es wirklich selbst waren.
Es folgen demnächst weitere Merkmale….
Was mir zur Zeit noch auffällt, ist, dass viele es vermissen, ZEIT FÜR SICH zu haben. Nicht ohne Grund wird im Augenblick mit ‘MEHR ZEIT FÜR MICH’ an unterschiedlichen Stellen geworben.
Da ist keine Zeit für den Wohnungsputz, weil wir uns um das Geldverdienen kümmern müssen. Da ist keine Zeit, um mit der besten Freundin einen Café zu trinken, weil zuhause die Mails gelesen und bearbeitet werden müssen, das Baby umsorgt werden will und die anderen Kinder auch noch ein recht auf Mama haben. Und dabei ist die Sehnsucht nach ein bisschen Zeit für sich selbst sehr groß. Und das ist nicht ohne Grund so, denn WIR BRAUCHEN ZEIT FÜR UNS. Und wenn es täglich der mittagliche 20 Minuten Schlaf, die 30 Minütige Meditation, das entspannte Abendbad (oder Dusche) sind. Wir sollten uns einmal am Tag zurückziehen können, wo wir nur mit uns selbst sind. Und diese Zeit sollte effektiv genutzt werden, um uns in unsere Mitte zu bringen, uns zu stabilisieren, Stress abzubauen. Wenn wir das Wort ZEIT eintauschen in das Wort Raum (Äther), dann wird schnell klar, dass es gar keinen Sinn macht, zu glauben, wir hätten keine Zeit. Denn es gibt genug Zeit (Äther) für alles. Wir dürfen uns nur anders im Raum (in der Zeit) bewegen. Umstrukturierungen sind angesagt. Wenn wir die Dinge anders angehen als bisher, ungewohnt erledigen, so werden wir die Erfahrung machen, dass alles erledigt wird. Am Ende wissen wir nicht WIE wir es geschafft haben, aber es ist dann einfach so. Die Wohnung ist sauber und aufgeräumt, alle versorgt und wir haben uns um uns selbst gekümmert. Wir brauchen nur das Bereit-Sein, uns den zu erledigenden Aufgaben anders anzunähern. Aus den gewohnten Mustern raus und in neue unbekannte hinein. Ein reines Ausprobieren, was viel Spaß machen kann.
Es gibt für alles seine Zeit….vertrauen wir darauf.
Wenn wir genau hin schauen und hin fühlen, werden wir zum Thema Café Trinken noch etwas anderes bemerken. In dem Moment, wo wir uns WAHRHAFTIG zum Treffen verabreden WOLLEN, haben wir es bereits getan. Es wird der ‘richtige’ Moment kommen, wo wir uns auch physisch treffen. Und dieses Treffen ist dann meist spontan und aus dem Flow entstanden. Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir genau zur ‘richtigen’ Zeit uns am ‘richtigen’ Ort mit den ‘richtigen’ Menschen treffen werden.
Wir erleben immer häufiger Synchronizitäten. Ich gehe während eines Seminars zum Leiter und im selben Moment bittet er uns alle, zu sich zu kommen. Ich rufe bei einer Person an und es ist besetzt…weil diese Person im selben Moment bei mir anruft. Man schreibt zur selben zeit einander eine sms. Hier gibt es viele Beispiele.
Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig immer wieder darauf hinweisen dürfen, wenn uns etwas Unstimmiges an unserem gegenüber auffällt. Dafür ist die Gruppe sehr wichtig. Wir müssen uns gegenseitig beäugen und in einem immerwährenden Kommunikationsfluss bleiben. Nur so können wir uns ein wenig davor hüten, von der Stelle gerissen zu werden, denn die Stürme sind los und die Sonne stürmt sehr stark. Auch, wenn wir uns nicht sicher sind, ob es unsere eigenen Projektionen oder Prägungen sind. Wir sollten uns gegenseitig häufiger mitteilen und uns gleichsam erlauben eine andere Meinung zu haben. Aber auf diese Weise scheuen wir regelmäßig auf uns selbst….und wenn uns eine Äußerung kränkt oder zu zweifeln anregt, sollten wir noch dankbarer sein. Denn das heißt nichts anderes, als dass das entsprechende Chakra verschmutzt und/oder blockiert ist.
Wir lernen jeden Augenblick von jedem von uns. Irgendetwas gibt es immer zu lernen.
In Liebe…..
Euer CONNECT Team aus Hamburg

